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BeitragVerfasst: Di 25. Jun 2019, 23:21 
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Hallo zusammen,
ich hoffe, man kann mir hier brauchbare Tipps geben.

Beim Ölwechsel an meiner PC36 Baujahr 2006, habe ich „Depp“ die Ölablassschraube überdreht, nicht abgerissen. Dachte ich kann das ohne Drehmomentschlüssel machen, weil ich den nicht greifbar hatte. Das Gewinde der Schaube ist ok, zumindest nach optisch, aber ich kann sie nicht mehr mit der entsprechenden Nm anziehen. Sie dreht dann einfach durch sobald der Dichtungsring leicht gegen das Gehäuse drückt. So im Stand tropf nichts (habe drei Tage gewartet und das Motorrad nicht bewegt) nur bei längerer Fahrt fängt sie an zu tropfen, wenn man sie abstellt. Meine Frage an euch, wie kann ich das Problem beheben. Habt ihr ne Idee oder muss ich Geld in die Hand nehmen und neue Wanne kaufen.

Ich ärgere mich unheimlich. Normalerweise wäre es mir egal aber alles ist halt sehr nach am unteren Auspuffrohr und halt genau vor dem Hinterreifen. Habe schon etwas schiss, dass mein Hinterreifen während der Fahrt Öl abbekommt, weil die Schraube doch dann nicht mehr hält.

Danke für konstruktive Hilfe.


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BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 07:14 
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Check mal ob die optisch passt und bestell dir die!
https://www.ebay.de/itm/HONDA-CB600F-Ho ... SwiTNdEORG
Billiger wirst du keine bekommen.


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BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 09:51 
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Also, ich würde so nicht mehr fahren, gar nicht mehr!
Zuerst einmal wegen den Öltropfen die dir sicher auch aufs Hinterrad gehen. Wenn die Schraube rausfällt verlierst du alles Öl, das Hinterrad schwimmt weg, garantiert mit Sturz, und der Motor stirbt.

Also entweder:
- Ölwanne ausbauen und tauschen
- einen Helicoil (Gewindeeinsatz) einsetzten. Das geht vielleicht ohne Ausbau der Ölwanne.
- Ein größeres Gewinde schneiden, z.B. 14x1 und eine größere Ölablassschraube verwenden. Das geht vielleicht ohne Ausbau der Ölwanne.
- Wenn es sein muss (und das ist nur ein bischen besser als Fahren mit der überdrehten Schraube) wäre die Schraube einzukleben. Das wäre eine Notreparatur auf einer Tour bis zur nächsten Reparaturmöglichkeit.


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BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 12:28 
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Die Schraube hast Du sicher nicht überdreht, die ist viel härter als die Wanne, in die Du sie geschraubt hast. Meistens entsteht bei so etwas ein Riss in der Ölwanne, seltener reißt das Gewinde aus. Da aber auch bei "nur" ausgerissenem Gewinde Späne entstehen, erst recht beim Erneuern des Gewindes, ist die Ölwanne in meinen Augen auszubauen -und dann sinnvollerweise auszutauschen. Sprich: Auspuffanlage muss ab, Wanne abbauen, Dichtflächen reinigen und neue (gebrauchte) Ölwanne drunter. Da die Ölwanne mit ihren M6-Schrauben aber besonders empfindlich auf "ich hab das im Gefühl" oder gut gemeinte, aber riesengroße Drehmomentschlüssel reagiert, würde ich Dir raten, das machen zu lassen.

Im Übrigen ist es nicht nur Dein Reifen, der durch das Ölgesabber läuft. Vielleicht fährt ja auch Deine beste Freundin hiterher. Bei so etwas gibt es, wie Du schon vermutest, kein "ich fahre erst mal weiter".

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BeitragVerfasst: Fr 28. Jun 2019, 21:28 
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Machen lassen? Auf keinsten. Ich hab noch nie nen Drehmomentschlüssel in ner Werkstatt gesehen.. :lol:


...ok, Sarkasmus, aber leider auch wahr -.-


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BeitragVerfasst: Fr 5. Jul 2019, 09:21 
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Hallo,

... dann such Dir 'ne gescheite Werkstatt!

Wie das Beispiel zeigt, ist vernünftige Schrauberei ohne Drehmomentschlüssel eben nicht wirklich möglich.

Die Ölwanne kostet bei bike-parts 216,31 €, ein einfacher 3/8" Drehmomentschlüssel von Hazet (5110-3CT)
158,27 € (https://www.tbs-aachen.de/Drehmoment-Te ... 106828.htm)

Auch ich habe diese Investition lange vor mir her geschoben, aber m.E. führt letztendlich kein Weg daran vorbei. Schon mittelfristig ist es billiger als die selbstverursachten Schäden zu beheben.

VG - Matthias


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BeitragVerfasst: Fr 5. Jul 2019, 11:13 
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Wobei ich für's Gelegenheitsschrauben eher zu Proxxon greifen würde. Die Qualität ist für zuhause mehr als ausreichend.

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Es bedankte/n sich: Flyingbrick, kestrel401
BeitragVerfasst: Fr 5. Jul 2019, 23:25 
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Zugegeben - kostet weniger als die Hälfte:

PROXXON 23350 MICROCLICK-DREHMOMENTSCHLÜSSEL MC 60

Klar, um Ölwannen und Dergleichen zu retten reicht das völlig.

Meinen ersten 1/4"-Knarrenkasten habe ich vor 40 Jahren zu Weihnachten bekommen und der war halt von Hazet - das prägt. :love:

Den habe ich selbstverständlich immer noch. :zustimm:

VG - Matthias


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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 00:15 
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Hab auch zwei Drehmomentschlüssel von Proxxon und bin zufrieden damit. Für den Heimanwender völlig ausreichend.

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BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 11:56 
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Hallo zusammen,
danke für die Informationen.

ja das war mir eine Lehre. Ich habe einen passenden Drehmomentschlüssel, ich hatte nur keine Lust den zu suchen. Also zurecht eine auf den Deckel bekommen.
Ich werd es erstmal mit einem neuen Gewinde versuchen. Ein M13 Gewinde (jetzt hat die Wanne ein m12 Gewinde) müsste ja ausreichen, mein Schwiegervater hat ein M13 Gewindeschneider. Und wenn das auch nicht klappt, weil wirklich die Wanne einen Riss hat, dann muss ich halt tiefer in die Tasche greifen und ne neue Wanne holen.

Diese Faulheit, passiert mir so schnell sicherlich nicht mal.

Beste Grüße und Danke


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BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 08:46 
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Ich schrieb es ja schon: Du kannst nicht einfach von unten ein Gewinde in die Wanne bohren. Die Späne wären hinterher im Motor. Du hast auch in der Position wenig Chancen, den Bohrer und den Gewindeschneider gerade anzusetzen. Nicht zuletzt ist der Kernlochdurchmesser von M13 nach der Faustregel 13x0,8=10,4mm, das Loch hat aber jetzt schon mindestens 12 mm Durchmesser.
Schließlich möchte ich sehen, woher Du dann eine M13-Ölablassschraube samt Dichtringen bekommst.

Wenn eine Gewindereparatur möglich wäre, dann mit einer Ensat-Buchse oder einem Helicoil-Einsatz, jeweils mit dem bisherigen M12-Feingewinde innen -aber nur an der ausgebauten Wanne. Mit ziemlicher Sicherheit würde das aber nicht billiger als eine gebrauchte Ölwanne.

Darum erneut mein Rat: lass es vom Fachmann vernünftig machen, und vergrößere den Schaden nicht noch. Mit Bohrspänen im Motor ist der Motorschaden vorprogrammiert.

Ich benutze übrigens keinen Drehmomentschlüssel an der Ablassschraube und kenne auch Fälle, in denen gerade wegen des meterlangen Drehmomentschlüssels Schäden entstanden. Man merkt beim Anziehen mit einem Aludichtring bei gefühlvollem Arbeiten sehr gut den Moment, wo der Dichtring "plattgedrückt" wird. Ab hier nicht mehr weiterdrehen, dichter als dicht geht nicht. Kupferringe nutze ich darum nicht, denn bei einer Aluwanne wäre der Dichtring härter als die Wanne selbst.

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BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 23:03 
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Flyingbrick hat geschrieben:
Ich benutze übrigens keinen Drehmomentschlüssel an der Ablassschraube und kenne auch Fälle, in denen gerade wegen des meterlangen Drehmomentschlüssels Schäden entstanden.


Hmm... das muß ich jetzt nicht verstehen, oder?

Einen Drehmomentschlüssel verwende ich, um ein eingestelltes Anzugsmoment nicht zu überschreiten. Ob der Hebel jetzt 0,5m, 1m oder 2m lang ist, ist doch völlig unerheblich dabei. Und wenn ich das Auslösen ("Klack") des Drehmomentschlüssels ignoriere, dann ist mir sowieso nicht mehr zu helfen. :gruebel:

Die 30 Nm für die Ölablassschraube sind von Honda sicherlich auch unter Berücksichtigung des Dichtrings so festgelegt worden - und sind für ein M12-Gewinde (auch Feingewinde) ja wohl eher unkritisch.

Ich benutze den Drehmomentschlüssel für alles, was ein Anzugsmoment vom Hersteller "verpasst" bekommen hat - wofür habe ich das ganze Geld sonst ausgegeben? Gerade auch für die kleinen Gewinde. Was habe ich schon M6-Gewinde "geschlachtet"... 10Nm sind weniger als man denkt.

Nee, nee - wer so ein schon recht edles Werkzeug besitzt, der sollte es auch benutzen. Das ist doch keine Werkstatt-Dekoration!

Allen anderen Aussagen von Dir in Deinem letzten Beitrag stimme ich aber ausdrücklich zu! :clap:

VG - Matthias


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BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2019, 14:07 
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Müssen musst Du nicht, aber können sollst Du ;)

Auch in der Werkstatt zieht man nicht jede Schraube mit dem Drehmomentschlüssel an. Diejenigen, die man aber damit anzieht, erfordern angepasste Werkzeuglängen und trotz des edlen Werkzeugs Gefühl.

Die gerne gestellte Frage lautet "Welchen Drehmomentschlüssel brauche ich für das Motorrad?"
Daran siehst Du schon, dass das Werkzeug nicht "schuld" ist, wenn etwas passiert. Es gibt nicht "den" Drehmomentschlüssel und das teure Ding bewahrt Dich auch nicht vor Schrauberproblemen.

Ich habe hier drei Drehmomentschlüssel in 1/4" (MC30), 3/8" (MC60) und 1/2" (MC200).
Für die Zylinderkopfschrauben der CB500 brauche ich z.B. den mittleren, die haben 48 Nm und eine tief versenkte Schraube mit 12er Kopf. Normal wäre der 1/2" komfortabler (48 Nm mit dem kleinen Hebelarm sind viel Kraftaufwand), aber damit komme ich da nicht ran. Andersrum ist ein langer Hebelarm aber auch ein Garant für abgerissene Schrauben, weil man sich schön langsam an den Knackpunkt ran arbeiten muss.

Die meisten haben aber eben "den" Drehmomentschlüssel, mit dem man Sonntags die Radmuttern am Auto anzieht, ihn gespannt weglegt und Montag ein kleines Schräubchen am Motorrad anziehen will. Dann fabriziert man schon mal Bruch. Werkzeug denkt nicht, es funktioniert. Manchmal ist das schade.

Die Ablassschraube haben schon einige Leute gekillt (oder genauer, die Ölwanne) und viele hatten Drehmomentschlüssel benutzt. Der Unterschied liegt schon mal im Dichtring, der weicher als seine Umgebung sein sollte (trifft auf Kupfer nicht zu). Wenn man dann blind auf Drehmomentangaben vertraut: knack. Beim Aluring merke ich gut auch mit dem 17er Ring, wann er anfängt, sich zu verformen. Ob das nun 5 Nm mehr oder weniger sind, weiß ich nicht, das stört mich auch nicht. Es soll dicht sein und sich nicht lösen, und das tut es.

Bei den Nockenwellen-Lagerböcken, bei Zylinderkopfschrauben oder auch denen der Ölwanne brauche ich immer (!) den Drehmomentschlüssel. Da ist gleichmäßiges, stufenweises Anziehen der Schrauben überlebenswichtig. Aber da arbeite ich dann mit dem kleinsten Schlüssel, der passt.

Beispiel: die rund 100 Nm der Kettenradbolzen. Wer das Kettenrad verkantet oder wer nicht stufenweise über Kreuz anzieht, zieht gerne die Bolzen aus dem Kettenradträger (da gab es mal in einem anderen Forum eine lange Diskussion über die "blöden Angaben im Werkstatthandbuch", die ja "nicht stimmen können". Doch, taten sie. Aber der Kernsatz der Werkstatt lautet "Das beste Werkzeug ist ein Tand in eines tumben Toren Hand". :naughty: Ich musste echt schon als Hauptdarsteller eines Kettenrad-Drehmoment-Videos herhalten, um zu zeigen, dass bei richtiger Handhabung auch nichts passiert.

Also:
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Ich benutze für die Ölwanne am Motorrad manchmal einen Drehmomentschlüssel und manchmal auch nicht. Der Regelfall ist, dass ich ihn benutze und vor dem Auslösen schon aufhöre. :)
Größenordnung 30 Nm ist sicher für M12 eher wenig, aber wir reden von Stahl in Alu.

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BeitragVerfasst: Mi 17. Jul 2019, 13:24 
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Was evt. für das Nächste Mal ne Überlegung wert wäre :
http://www.stahlbus.com/products/de/oel ... lassventil

Erspart viel Ärger und Arbeit....
Habe es hier liegen aber noch nicht eingebaut....

PS : Bin kein Mitarbeiter der Firma....


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