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BeitragVerfasst: Mo 24. Jan 2011, 10:20 
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Der eine oder andere ist auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz sicher schon auf Angebote im Ausland gestoßen. Wenn der Preis stimmt und man sich um Einfuhr und Transport gekümmert hat, steht schließlich der Gang zur Zulassungsstelle an. Wie kommt man dann an deutsche Zulassungspapiere?

Seit Einführung der Fahrzeugzulassungsverordnung (FVZ) ist das Verfahren stark vereinfacht. Während man früher noch eine "Vollabnahme" brauchte (Einzelbetriebserlaubnisgutachten nach §21 StVZO), ist es heute ausreichend, einen Hauptuntersuchungsbericht vorzulegen, sofern nach Erstzulassungsdatum des Fahrzeugs in der Zwischenzeit in Deutschland eine Hauptuntersuchung fällig gewesen wäre; bei Motorrädern wäre das also nach 24 Monaten ab Erstzulassung im europäischen Auslaund.
Bei Fahrzeugen aus dem außereuropäischen Ausland muß man in jedem Fall vor der Zulassung in Deutschland eine Hauptuntersuchung durchführen lassen.
Voraussetzung für dieses vereinfachte Verfahren ist allerdings, daß das Fahrzeug über eine EG-Typgenehmigung (also eine europäische Betriebserlaubnis) verfügt. Ob das der Fall ist, läßt sich am Fahrzeugtypschild ablesen: Ist dort eine e-Nummer (z.B. e13*92/61*0051*) vorhanden, hat das Fahrzeug eine EG-Typgenehmigung.
Bei der Honda Hornet ist das für alle jemals gebauten Typen der Fall!

Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich vorab mit "seiner" Zulassungsstelle in Verbindung zu setzen und nach den vorzulegenden Unterlagen zu fragen. Manche Behörden wollen das CoC-Papier (Übereinstimmungserklärung mit der EG-Typgenehmigung) sehen, manchen reicht die Bescheinigung der Hauptuntersuchung, wieder andere verlangen ein Datenblatt.
Dieses Datenblatt enthält alle für die Fahrzeugpapiere erforderlichen technischen Daten und auch die in Deutschland verwendeten Schlüsselnummern, es ist also ein Arbeitshilfe für die Zulassungsstelle. Ein solches Datenblatt kann man jederzeit mit dem Motorrad und unter Vorlage der ausländischen Zulassungspapiere bei einer Überwachungsorganisation (DEKRA, FSP, GTÜ, TÜV, etc.) bekommen und bei der Gelegenheit auch gleich die evtl. erforderliche Hauptuntersuchung durchführen lassen.

Die Kosten variieren leicht je nach Bundesland und Überwachungsorganisation. Für die Hauptuntersuchung ist ca. € 60,- inklusive Abgasmessung (AUK) zu veranschlagen, die Erstellung eines Datenblatts kostet in der Regel ca. € 40,-. Dazu kommen dann noch die Kosten, die auf der Zulassungsstelle anfallen (Zulassungsverfahren, Ausstellen der Fahrzeugpapiere, Kennzeichen).


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