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BeitragVerfasst: Sa 23. Mai 2020, 14:04 
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Hey,
meine Hornet 600 springt mal wieder nicht an und ich weiß nicht woran es liegt. Deswegen wollte ich hier mal um Hilfe fragen.

Problembeschreibung:
nachdem vor ca. 4 Wochen noch alles in Ordnung war, möchte meine Hornet jetzt leider nicht mehr anspringen. Besser gesagt, sie macht überhaupt kein Geräusch mehr. Beim Drücken des Startknopfs springt weder der Anlasser an, noch klickt das Starter-Relays. Einziges Anzeichen dass der Knopf gedrück ist, ist das Abblendlicht, welches schwächer leuchtet.

Fehlersuche Batterie:
Die Batterie war beim Test schon entsprechend schwach und hat beim Drücken des Anlassers nur noch ca. 10V angezeigt. Um ein Problem mit der Batterie auszuschließen haben wir eine zusätzliche Autobatterie angeschlossen. Obwohl die Spannung nun über 12V lag, ist weder der Anlasser angelaufen noch hat das Starter-Relays Geräusche gemacht.

Fehlersuche Sicherungen:
Als nächstes haben wir sämtliche Sicherungen überprüft, sowohl optisch als auch mit Multimeter. Diese sahen allerdings gut aus. (Zumindest alle die wir gefunden haben, rechte Seite am Startet-Relays und linke Seite in der Box hinter der Verkleidung, wo sich u.a. die vom Licht befindet).

Fehlersuche Starter-Relays:
Der nächste Schritt war die Überprüfung des Starter-Relays selber. Wir haben es ausgebaut und Strom von der Auto-Batterie draufgegeben. Es hat auf jeden Fall geschaltet. Daraus schließe ich mal, dass das Relays heile ist.

Fehlersuche Anlasser:
Als wir den Anlasser überbrückt ist er angesprungen. Sollte demnach also auch heile sein.

Fehlersuche Sonstiges:
Die Reparaturanleitung schlägt vor noch weitere Schalter zu überprüfen. Wenn die Neutraler-Gang Lampe leuchtet, kann es ja eigentlich nicht am "Neutral-Swich" (sorry, weiß jetzt nicht, wie man das am Besten ins Deutsche übersetzt) liegen. Zumal wir es im neutralen Gang, als auch mit Gang und gezogener Kupplung probiert haben. Ebenso mit aus- und eingeklapptem Ständer.
Das Strom am Kupplungsschalter fließt haben wir auch überprüft. Auch die Diode auf der Linken Seite haben wir mit einem Multimeter überprüft. Auch hier sieht alles so aus, wie es sein soll.

Was haben wir übersehen, bzw. woran kann es noch liegen?
Ich bin für jede Idee sehr dankbar.

Grüße an alle,
Stuntmanbob


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BeitragVerfasst: Sa 23. Mai 2020, 15:54 
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Stuntmanbob hat geschrieben:
für jede Idee

Ok... ähm... Killswitch? :D

Habt ihr die kaputte Batterie rausgenommen, als ihr die Autobatterie drangeklemmt habt?


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BeitragVerfasst: Sa 23. Mai 2020, 17:35 
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Möglicherweise hat die Starthilfebatterie keinen ausreichenden Kontakt gehabt (Polzangen verrutscht o.ä.).
Was Du beschreibst, ist einfach das Verhalten einer tiefentladenen Batterie, deren "Saft" gerade noch für etwas Licht sorgt.

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BeitragVerfasst: So 24. Mai 2020, 14:56 
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vertex hat geschrieben:
Ok... ähm... Killswitch? :D

Habt ihr die kaputte Batterie rausgenommen, als ihr die Autobatterie drangeklemmt habt?


Die Batterie haben wir bei den Tests nicht ausgebaut. Die Autobatterie war zusätzlich dran.

Killswitch war natürlich auch an. Sehe ich das richtig, dass wenn das Abblendlicht beim Drücken des Starters schwächer wird der Killswitch so funktioniert wie er soll? Oder dürfte bei Killswitch aus die Lampe nicht schwächer werden?


@ Flyingbrick
Ausschließen würde ich das nicht zu 100%. Allerdings haben wir es auch mehrfach versucht und konnten den Anlasser ja auch mit Überbrückung starten.

Grüße,
Stuntmanbob


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BeitragVerfasst: So 24. Mai 2020, 15:51 
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Stuntmanbob hat geschrieben:
Die Batterie haben wir bei den Tests nicht ausgebaut. Die Autobatterie war zusätzlich dran.

D.h. die zweite Batterie unbekannter Kapazität musste gleichzeitig die defekte oder leere Motorradbatterie laden, während sie das Mopped starten sollte? :gruebel:

Also bevor da irgendetwas weitergerätselt oder geschraubt wird, würde ich als erstes mal eine neue Batterie kaufen, laden und einbauen. Ne Günstige für 30€ reicht da völlig aus und ich denk es besteht eine gute Chance, dass das Thema damit schon erledigt ist ;)

Unterschied Killswitch an/aus bei meiner SC48 (Bj 2003) ist, dass die Benzinpumpe beim Einschalten der Zündung nicht anläuft und der Startknopf den Anlasser nicht drehen lässt. Ansonsten ist alles gleich: Lämpchen und Licht gehen an und beim Drücken des Startknopfes geht das Licht aus.

Ich meine den gleichen Effekt hat man auch, wenn der Chip im Schlüssel defekt ist oder fehlt. Der Ring um das Zündschloss ist die HISS-Antenne und induziert eine Spannung um den Chip auszulesen. Hat man jetzt nen nachgemachten Schlüssel ohne Chip oder mit falscher Kodierung, dann läuft die Benzinpumpe auch nicht an und es gibt keine Zündung. Der Chip muss, soweit ich mich erinner, auch nur zum Start ausgelesen werden - läuft die Huddel erstmal ist der Chip egal. Wenn du nen Zweitschlüssel hast kannste auch den mal probieren. Oder einfach mal die HISS-Antenne auf Durchgang messen - das ist nur ne Kupferspule - hab aber noch nicht gehört, dass die mal kaputt gegangen wäre...


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BeitragVerfasst: So 24. Mai 2020, 16:29 
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Wenn der Transponder defekt wäre, würde alles funktionieren, außer, dass sie nicht anspringt.
Da sie angesprungen ist -> kein Fehler möglich.

Aussage oben war
Zitat:
Einziges Anzeichen dass der Knopf gedrück ist, ist das Abblendlicht, welches schwächer leuchtet.

Würde bei gedrücktem Killschalter auch nicht passieren -> kein Fehler möglich

Weiter unten steht dann, dass beim direkten Anschluss an den Anlasser (sollte man NIEMALS mit drei Ausrufezeichen machen -da können hundert Ampere ungesichert fließen und bei einem Kurzschluss möchte ich nicht in der Nähe stehen!) der Motor ansprang.

Also ist das einzige Problem, dass kein Strom bis zum Anlasser floss. Dann wäre es zwar noch denkbar, dass die Sicherung durch ist. Allerdings würde das nicht bewirken, dass beim Druck auf den Knopf das Licht dunkel wird.

Folglich noch immer der wahrscheinlichste Fehler: Batterie tot, Starthilfekabel hatte wegen großer Polzangen keinen Kontakt.

25 Euro kostet eine neue Batterie, Aus- und Einbau dauern nicht so lange wie das Schreiben hier. :nix: Ich würde handeln...

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BeitragVerfasst: So 24. Mai 2020, 16:34 
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Flyingbrick hat geschrieben:
Aussage oben war
Zitat:
Einziges Anzeichen dass der Knopf gedrück ist, ist das Abblendlicht, welches schwächer leuchtet.

Würde bei gedrücktem Killschalter auch nicht passieren -> kein Fehler möglich

Ok..? Ist bei meiner SC48 dann anders - bin extra vor dem Posten rausgegangen und hab das überprüft :nix:


Noch kurz zum "schwächer Leuchten": Eigentlich sollte das ganz aus gehen, wenn man keinen Lichtschalter, dafür aber der Startknopf nen Unterbrecher hat. Nur "schwächer" klingt auch eher nach Spannungszusammenbruch. Da gibt's halt verschiedene Konfigurationen. Wenn er keinen Unterbrecher, aber nen Lichtschalter hat und das "Dunklerwerden" nur auf die höhere Last zurückzuführen ist, dann haste wohl Recht.


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