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BeitragVerfasst: Fr 16. Okt 2020, 22:39 
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Hallo Zusammen,

diese 900er habe ich mir vor 1 Woche mit (2002, 55tkm) gekauft. Und jetzt mache ich mir so Gedanken, was ich da in Zukunft investieren sollte. Die Sache ist nicht ganz einfach:

Mein Vorgänger hat relativ wenig machen lassen, weil es keine Probleme gab. Also kein Scheckheft! Aber es gibt Rechnungen. Er einen seriösen Eindruck, hat 30 Jahre KFZ (Auto) Erfahrung. Er war richtig-dicke mit dem Nachbarbetrieb von Honda Motorrad (hab's selber mitbekommen) und die Maschine macht auch einen sehr gepflegten Eindruck. Er hat aber selber nicht viel geschraubt, weil er einen Haustarif bei Honda bekommt. Auf den Rechnungen ist auch keine Arbeitszeiten abgerechnet. Ich kann ihn jederzeit noch Fragen stellen. Verkaufsgrund war (glaubhaft) Hobbyaufgabe.
Es gibt noch 2 Vorbesitzer: Erster bis 2010, zweiter bis 2014 (~40tkm).

Soweit bekannt ist:
  • Die Steuerkette wurde "nach Gefühl" gespannt. Er meinte, er hat das am Motorlauf erkennen können.
  • Bremsflüssigkeit auch "nach Gefühl" (Druckpunkt) gewechselt.
  • Ventile wollte er nicht einstellen lassen, weil der Motor so "samtig" läuft. Die Honda-Werkstatt hat das wohl auch so gesehen. Ich weiß nicht, ob die je eingestellt wurden.
  • Lenkkopflager wurde 2014 (~44tkm) getauscht
  • Federbein von Wilbers (49tkm)
  • Kettensatz (49tkm)
  • Ölfilter und Kerzen (50tkm)
  • Bremsscheibe, -flüssigkeit, -beläge hinten (51tkm)
  • Maschine wurde bis jetzt regelmäßig gefahren
  • Angeblich kein messbarer Ölverbrauch

Welche Fragen gehen mir durch den Kopf:
  • Sonstige Kontrollen/Wartung nötig? Kühlwasser? Lufi? Einspritzung? Kerzen? Bremsflüssigkeit? Bremsleitungen?
  • Gibt's im Forum ein Checkliste für die verschiedenen Wartungs-/Inspektionsintervalle?
  • Sollte ich die Ventile prophylaktisch einstellen lassen - oder lieber erst mal fahren?
  • Lohnt sich das zu Honda zu gehen? Ggf. nur für die Ventile? Ich habe z.B. die (im Forum empfohlenen) Freien "Dennewitzer" um die Ecke..

Was ich in jedem Fall über den Winter machen will:
  • Radlager prüfen
  • Batterie durchladen
  • Öl (auch Filter?)
  • Bremsflüssigkeit wechseln
  • Reifen vorne. Vermutlich Battleaxe, weil Hinterreifen fast neu

Bin für alle Tipps dankbar! :bow:

PS: Falls sich einer wundert, warum der nicht einfach fährt.. Geht nicht: Termin bei der Zulassung in 8 Wochen! Und jetzt kein Spruch zum BER!!

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BeitragVerfasst: Fr 16. Okt 2020, 22:56 
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Bei der Laufleistung könnte man die Ventile schon mal kontrollieren lassen, fällig ist das alle 12 Mm. Meine Werkstatt hat sich aber regelrecht geweigert, das bei 18 Mm zu machen (war bis dahin noch nie zur Inspektion), weil bei dem Motor bei der Laufleistung eher keine Korrektur erforderlich ist. Ich hab das so hingenommen. :)
Im Technik- bzw. FAQ-Bereich müsste es eine Auflistung der Inspektionsintervalle mitsamt fälliger Arbeiten geben, schau Dich da mal um.

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BeitragVerfasst: Sa 17. Okt 2020, 05:48 
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Ventilspielkontrolle und Ggf -Einstellung ist alle 24tkm fällig. Kein Wunder, dass die Werkstatt bei 18tkm keine Notwendigkeit sieht :D

Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, dann lässt du eine große Inspektion machen. Den Wartungsplan findet man hier im Forum oder via Google.
Für mich klingt es aber erstmal so, als wäre die Maschine grundsätzlich gut beisammen.
Bremsflüssigkeit wechselt man nicht nach Gefühl, sondern nach Intervall.


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BeitragVerfasst: So 18. Okt 2020, 00:49 
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Dann hab ich das falsch in Erinnerung. Ich hab damals jedenfalls vorgeschlagen, die "große" Inspektion vorzuziehen und davon hat er mir abgeraten. :nix:

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BeitragVerfasst: So 18. Okt 2020, 13:45 
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Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war das allgemeine Credo auch so, dass bei der ersten Ventilspielkontrolle bei fast keinem was auffälliges war, deswegen wird die Werkstatt wohl auch bei dir gesagt haben, dass vorzeitige Kontrolle nichts bringt.


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BeitragVerfasst: So 18. Okt 2020, 21:31 
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derpinguin hat geschrieben:
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war das allgemeine Credo auch so, dass bei der ersten Ventilspielkontrolle bei fast keinem was auffälliges war, deswegen wird die Werkstatt wohl auch bei dir gesagt haben, dass vorzeitige Kontrolle nichts bringt.


War bei meinen bisherigen Bikes irgendwie nicht vorstellbar, dass man so lange ohne Ventilspiel-Kontrolle fährt. Aber das waren auch keine Hondas..

Ich tendiere dazu es bei einer freien Werkstatt machen zu lassen. Tassenstößel sind doch nix exotisches mehr. Kann mir vielleicht noch jemand ne Hausnummer für die Kosten sagen?

Ach und wenn die schon den Motor aufmachen: sollte man da gleich noch was anderes mitmachen lassen? ZB die Steuerkette?


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BeitragVerfasst: Mo 19. Okt 2020, 05:04 
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Die Steuerkette der Hornet hat einen Automatischen Spanner.
Da muss nichts nachgespannt werden.
Ventilspiel würde ich mal kontrollieren lassen und das wars.
Alles andere, wie Ölwechsel, Radlager und Lenkkopflagerkontrolle, kannst selber machen.

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BeitragVerfasst: Mo 19. Okt 2020, 08:50 
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Wenn Du das Ventilspiel checkst, dann ist der Tank unten. Ich würde dann schauen:
- ob der Tank vielleicht gereinigt gehört und ob der innen verbaute Benzinfilter ok ist.
- ob die elektrischen Kontakte die durch den Tank abgedeckt werden Ok sind oder korrodiert
- Zustand der Kerzenstecker und Kabel, vielleicht vorher einmal mit einem Wasserschlauch bei laufendem (eher kaltem) Motor testen, ob es ein elektrisches „Wasserproblem“ gibt.
- Schläuche unterm Tank inspizieren, ob porös, ....

Und sowieso alles machen was im großen Service gemacht wird.

LG aus Wien


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BeitragVerfasst: Mo 19. Okt 2020, 12:25 
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Golf77 hat geschrieben:
Die Steuerkette der Hornet hat einen Automatischen Spanner.
Da muss nichts nachgespannt werden.


Ich fang ja gerade erst an mich mit dem Bike zu beschäftigen, aber ich habe z.B. hier (aber auch im irgendwo im Forum) schon davon gehört, dass auch der Steuerkettenspanner nicht ewig hält.

Aus deiner Antwort lese ich, dass das mehr unter "Defekt" läuft als unter "Verschleißteil", oder?

Und was ist mit der Steuerkette selber und der Laufschiene? Gibt's da Erfahrung wie lange die halten?


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BeitragVerfasst: Mo 19. Okt 2020, 19:54 
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Ja, für mein Begriff, ist der Steuerkettenspanner kein Verschleißteil.
Ist nichts anderes, als ein Gewindestift, welches durch eine Feder immer weiter herausgedreht wird,
so wie sich die Steuerkette längt. Also drückt nicht die Feder selber auf die Steuerkettenschiene,
die Feder dreht nur diesen Gewindestift immer weiter gegen die Schiene.
Ich hoffe du verstehst was ich meine.
Klar, wenn diese Feder bricht, dann wird nichts nachgespannt und die Steuerkette fängt an zu rasseln.
Solange kein Kettenrasseln zu hören ist, würde ich den Kettenspanner auch in ruhe lasen.

Meine 9-er hat jetzt knapp 75.000km runter und da wurde an der Steuerkette, Steuerkettenschiene oder am Spanner noch nie etwas gemacht.
Hab auch nirgends gelesen, das jemand damit Probleme gehabt hätte. Es gibt/gab hier aber genug 900-er mit über 100TKm,
vielleicht hat da auch jemand schlechtere Erfahrungen damit gemacht.

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BeitragVerfasst: Mo 19. Okt 2020, 21:28 
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Einzelne Negativerfahrungen gibt es immer. Generell ist aber die Hornet, egal ob 600 oder 900 recht robust und wartungsarm, wenn man regelmäßig nach allem schaut. Großartige Probleme sind nicht bekannt und nur Einzelfälle, die in der Regel auf schlechte Wartung zurückzuführen sind. Gerade Ventile und steuerkette machen selten Probleme.


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BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2020, 17:25 
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Ich war zur 24.000er Ventilspielkontrolle bei LKM und der Hennes kennt die Fireblade-Motoren ja recht gut. :moped: Der meinte damals, dass die Ventilspielkontrolle bei 24.000 bei dem Motor eigentlich nur dafür da ist, Einbautoleranzen und geringste Einfahreffekte zu korrigieren und damit dafür zu Sorgen, dass sich dadurch nichts auf Dauer falsch einläuft, Verschleiß ist da aber normalerweise noch keiner. Daher war/ist die nächste Ventilspielkontrolle danach bei ihm auch erst nach weiteren 40.000 fällig. Bis dahin war alles sauber und einwandfrei bei mir gelaufen und die erneute Kontrolle bei ihm bei Tachostand von gut 65.000 ergab dann auch keine Auffälligkeiten. Nur den Steuerkettenspanner hat er wohl wieder etwas "gängiger" gemacht. War wohl durch Ablagerungen etwas schwergängiger...aber nicht verschlissen oder defekt. Gemerkt habe ich vorher/nachher bei der 65.000er ehrlich gesagt auch nicht wirklich etwas, der Motor lief hinterher zwar wieder noch etwas runder/vibrationsärmer, das kann aber auch an den mit verbauten neuen Kerzen gelegen haben.
Der Motor schnurrt mit jetzt 75.000 jedenfalls immer noch wie am ersten Tag nach der 24.000er. :D
Ein Freund von mir hat die SC33 Fireblade, also gleicher Basismotor. Der hatte sich die 24.000 Ventilspielkontrolle gespart und erst bei ca. 50.000 die erste Kontrolle durchführen lassen. Da war es dann wohl aber auch nötig und es musste einiges nachgestellt werden. Aber alles gut, erweiterte "Einbautoleranzen" halt. :lol:
Wenn also noch nie eine Ventilspielkontrolle bis 55.000 gemacht wurde, dann wäre es sicher einmal zur Sicherheit angebracht, damit das Motörchen noch lange gesund weiter schnurrt. :zustimm:


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