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BeitragVerfasst: Sa 18. Jan 2014, 23:32 
Ich habe bisher Kommentarlos mitgelesen, aber jetzt platzt mir der Kragen! :evil:

Fahr hin, stell ihm die Karre vor die Tür, bestehe auf Rücknahme wegen Mangel und lass dir direkt deine Auslagen geben, wenn nicht Kooperativ: Rechtsanwalt :x

Das ganze Vorgehen stinkt zum Himmel, kommt mir wie durchdachte Verarsche vor! ::-
Dieser Pseudo-Händler lebt anscheinend von der Begeisterung seiner Kunden wenn das Möpp erstmal da ist! :moped:
Verliert man dann die rosarote Brille und betrachtet die Lage nüchtern ist man ent(ge)täuscht und Viele werden sich dann aus Angst über den zu erwartenden Ärger nicht wehren und er ist fein raus! :-?

Hoffentlich gerät er mal an ein paar Kutten-Träger! :naughty:


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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 08:41 
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gib das ding zurück oder besteh auf erfülung des vertrags, zur not mit anwalt. er muss dir die kiste kostenlos in einen fahrbereiten, legalen zustand versetzen, denn dafür hast du bezahlt.
ich würde empfehlen den hobel wieder abzugeben und weiter zu suchen. es gibt noch viele hornets da draussen und du findest sicher eine bessere. evtl. kommt ja einer aus deiner nähe und kann mal mitgehen.

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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 08:53 
Da hab ich auch was zu:

Meine Schwager wollte unbedingt ne R6 (hab´s versucht ihm auszureden, aber bei jungen Buben halt schwer), dafür sind wir extra nach Ludwigshafen zu nem Händler gefahren. Da standen nur so Joghurtbecher rum und alle hatte völlig runtergeheizte Reifen drauf. Also alles Heizermoppeds. Geht schon mal garnicht. Mein Schwager kauft nach Aussehen und hätte sofort seine im I-Net gefundene Maschine mitgenommen. Ich schau mir das Ding an, zunindest da wo man ohne diese schreckliche Verkleidung was sehen konnte und war eigentlich nicht so alles ok, diverse Schleifspuren, ölende Gabel, etc. und völlig verheizte Reifen, aber neu TÜV. Beim Händler angesprochen, Reifen sollten noch erneuert werden, sonst nix. Ich hab meinem Schwager abgeraten, aber er war hin und weg. Probefahrt stand an und als wenn es jemand gut mit uns meint ist das Ding unterwegs verreckt, sprang nicht mehr an und mein Schwager hat 2km geschoben, da hatte er erstmal die Schnauze voll. Als wir dann am Mopped rumgeglotzt haben, was der Fehler sein könnte (Sprit war drin), hab ich eine Stelle mit zwei kleinen Löcher auf dem Rahmen gesehen, die sich beim Vergleich mit einer anderen R6 als die Stelle präsentierte, auf der das Typenschild genietet ist.

Also Zusammenfassung: Frisch TÜV beim Händler, trotz verheizter Reifen, ölender Gabel und fehlendem Typenschild.

Als wir wieder ohne Mopped wegfuhren, sah ich, das der TÜV'er direkt nebenan seine Stätte hatte und den gleichen Nachnamen hatte wie unser Händler.

Mein Schwager hat sich am Ende von Privat eine topgepflegte CBR900 geholt und ist glücklich.

Meine Meinung: Gib das Gerät zurück, für eine Sache, für die der Händler geradestehen muss, Geld zu bezahlen ist ein NoGo. Wer weiß, was Du sonst irgendwann noch entdeckst. 900'er gibt es gebraucht genug, hol Dir lieber eine von Privat, da lernst Du den Vorbesitzer kennen und kann die Geschichte zur Maschine besser einschätzen, wenn Du Dir Verkäufer und Mopped genau anschaust. Für mich ist das immer die bessere Wahl. Nachteil, Du hast keine Garantie, für die Du dann auch nicht bezahlen musst. :D


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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 16:34 
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Moin!
Es ist doch so das das Motorrad in Italien das erste mal zugelassen wurde. Das bedeutet nach EU recht das die ganze prozedur mit Reifenfreigabe nichtig ist für dich. :clap: Im Fahrzeugschein(alt ) hast du nur noch die größe stehen und nix anderes mehr.Soll heißen wenn dein Motorrad nach EU recht im geltungsbereich der EU zugelassen wurde sind die bestimmungen andere als die Deutschen.Du kannst ja sogar mittlerweile Mischbereifung auf Motzorrädern fahren (WENN MAN DAS WILL) und die können nix machen (STVZO §36) Das aller beste ist du fährst mal beim TÜV vorbei und läst dich da anständig beraten. Den die klassiefizierung der Reifen ist wichtig und nix anderes. Traglast index , Geschwindigkeits freigabe usw. Ansonsten .... SCHWARZ.RUND.genug Profil das langt.
:dev:

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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 19:59 
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Oh, die obige Infromation ist ja ganz neu für mich :o das hätte ich früher Wissen müssen und mir wohl ein paar Nerven verschont. Naja, im Prinzip bin ich jetzt aber trotzdem auf der sichereren Seite denke ich.

Zunächst nocheinmal zur Erklärung: Er hat gesagt, dass ich das Motorrad ja im gebrauchten Zustand gekauft habe und er mir deshalb nur den gebrauchten Reifen umsonst anbieten würde. Ich habe ihm dann vorgerechnet, dass es sich aber auch nicht rentiert bis er mir dann Montagekosten + Rückversand erstattet hat. Zu ihm hinfahren lohnt sich auch nicht. Also habe ich nun vorgeschlagen, dass ich selbst die Kosten für die Montage und den Rückversand des Reifens bezahle und dafür den neuen Pilot Power bekomme. Damit kann ich persönlich leben. [Edit: also das wurde von ihm jetzt auch so akzeptiert!]

Da die 24.000er Inspektion wahrscheinlich nicht gemacht wurde (das wusste ich aber) lasse ich nun noch das Ventilspiel vom Zweiradmechaniker meines Vertrauens überprüfen. Dann sieht er zumindest mal anhand der Nockenwelle etc. wie gut das Motorrad in Schuss ist. Kettensatz ist übrigens recht neu.

Ich möchte das Motorrad eigentlich nur ungern zurückgeben. Haltet mich jetzt nicht für verbissen und stur, ich habe das durchaus alles abgewogen. Aber sie steht einfach sehr gut da, Motor läuft prima und ich habe keinen begründeten Verdacht, dass das Motorrad ernsthafte Mängel hat. Gabel etc. ist im Gegensatz zum obigen Beispiel natürlich dicht. Ich fahre jetzt immerhin auch schon 6 Jahre Zweirad und habe meine Maschinen immer selbst gewartet/repariert also als total ahnungslos würde ich mich beim durchchecken eines Motorrads nicht bezeichnen. Ich weiß eure Tipps und Meinungen sehr zu schätzen und bin auch sehr dankbar :clap: Aber Rückgabe finde ich bisher nicht nötig.

Damit hat sich die Sache ja nun eigentlich erledigt - vielen herzlichen Dank noch einmal für die rege Beteiligung und Hilfe :zustimm:
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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 20:20 
Wenn Du mit dem Händler letztendlich einig bist und Du damit zufrieden, dann ist das gut so. Du musst Dich dabei gut fühlen.

Dann kann ich Dir nur noch allzeit gute Fahrt mit der Dicken wünschen, ist einfach ein absolut geiles Mopped. :zustimm:


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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 21:57 
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Nix gegen Howie, aber den Beitrag kann man komplett in die Tonne treten. Die SC48 hat in Deutschland Reifenbindung, scheißegal wo die vorher gelaufen ist.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 11:06 
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Damit ich die recht verstehe Alrik. Ein KFz, das in der EU nach EU Richtlinien zugelassen ist/war, muss bei einer Zulassung in Deutschland aufgrund eventueller Richtlinine, Anordnungen, Gesetze, usw. unter Umständen umgebaut werden? Das kann ich mir nicht vorstellen.


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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 12:55 
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Wenn der Hersteller des Reifens diesen für dieses mopped nicht freigibt...


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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 14:59 
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Pinguin, die EU hat diese Reifenbindung schon Anfang des Jahrtausends für unrechtmäßig erklärt und es gibt Rechtsverdreher, die aus dieser EU Vorgabe herauslesen, dass die Reifenbindung auch für davor gebaute Mopeds unrechtmäßig ist. Allerdings kann ein Moped, das im EU Ausland zugelassen war ja garkeine Reifenbindung haben, weil die anderen Länder sowas nie gekannt haben. D.H., eigentlich dürften im Schein nur die allgemeinen Reifendaten drinstehen und damit sollte jeder Reifen fahrbar sein, der diesen Daten entspricht.


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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 15:26 
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Es ist einfach nicht richtig, dass die Reifenbindung in der EU "verboten" ist. Die Erteilung einer Betriebserlaubnis oder anderer Typprüfungen kann mit Beschränkungen belegt werden und das mit den Reifen ist halt eine.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 15:40 
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Ne aktuelle 1190er KTM Adventure hat zB ne Reifenbindung.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 15:42 
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Suzuki hat's auch komplett über Bord geworfen. Das gilt deshalb aber nicht automatisch für ältere Modelle mit.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 17:17 
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In meinem Schein steht wörtlich drin: "Reifenfabrikatsbindung gem. Betriebserlaubnis beachten". Dazu gibt es dann von den Reifenherstellern Listen in denen steht ob sie den jeweiligen Reifen für dieses Modell freigeben. Das hat nichts mit einer Reifenbindung zu tun, sondern, wenn man so will, ob der Reifen ne ABE hat, für den jeweiligen Bock. (auch wenn mich Alrik für den ABE Vergleich tadeln wird ;) ) Ist doch im Prinzip wie mit anderen Teilen auch. Nur weils passt, heißt es nicht, dass es erlaubt ist. Bei nem Auspuff beschwert sich doch auch keiner über ABEs. Man darf halt nur zugelassenes fahren, oder man scheißt halt drauf, ist dann im Zweifel aber auch den Angeschissene, wenn was passiert.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2014, 18:01 
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astra hat geschrieben:
Pinguin, die EU hat diese Reifenbindung schon Anfang des Jahrtausends für unrechtmäßig erklärt und es gibt Rechtsverdreher, die aus dieser EU Vorgabe herauslesen, dass die Reifenbindung auch für davor gebaute Mopeds unrechtmäßig ist. Allerdings kann ein Moped, das im EU Ausland zugelassen war ja garkeine Reifenbindung haben, weil die anderen Länder sowas nie gekannt haben. D.H., eigentlich dürften im Schein nur die allgemeinen Reifendaten drinstehen und damit sollte jeder Reifen fahrbar sein, der diesen Daten entspricht.

Keine Reifenbindung bedeutet NICHT, dass KEINE Reifenfreigabe nötig ist!
Das heisst bloss, dass der Mopedhersteller keine eigenen Freigaben erteilt hat. Sonst nix!


Eine Juristin mailte mir auf meine Anfrage folgendes:

Grundsätzlich dürfen am Motorrad nur jene Reifendimensionen montiert werden, welche im Genehmigungsdokument (Typenschein/Zulassungsschein) eingetragen sind.
Wollen Sie eine andere Dimension montieren, muss diese ins Genehmigungsdokument eingetragen werden. Dies wird sehr schwierig, da Sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Fahrzeughersteller einholen müssen. Danach wird diese Dimension von einem nicht amtlichen Sachverständigen ins Genehmigungsdokument eingetragen, vorausgesetzt alle in dieser Bescheinigung aufgelisteten Auflagen werden eingehalten.

Zur Markenbindung/Reifenfreigabe:
Die Reifen eines Motorrades können dessen Fahreigenschaften stark beeinflussen. Dies gilt nicht nur im Rennsport. Aus diesem Grund ermitteln Motorrad- und Reifenhersteller gemeinsam in umfangreichen Tests die Eignung bestimmter Fahrzeug-Reifen-Kombinationen. Als Ergebnis dieser Tests erteilen die Hersteller für geeignete Kombinationen Freigaben bzw. erklären funktionierende Kombinationen für unbedenklich.
Auch wenn in jüngster Zeit die Bedeutung und die Behandlung von Reifenfabrikatsbindungen bei Motorrädern unterschiedlich bewertet werden, sollte jeder Motorradfahrer schon aus eigenem Interesse nur solche Reifenmodelle montieren lassen und fahren, die vom Motorrad- oder Reifenhersteller für seine Maschine zugelassen und freigegeben wurden. Abweichungen von den Vorgaben der Hersteller können schwer oder nicht kalkulierbare Fahreigenschaften des Motorrades verursachen.
Dies betrifft alle Fahrzustände und alle Verschleißzustände des Reifens.
Einzelne Motorradhersteller verzichten einerseits auf Reifenfabrikatsbindungen, empfehlen andererseits den Fahrzeughaltern aber verbindlich nur die Reifenmodelle, mit denen das Motorrad ursprünglich homologiert wurde und die im Genehmigungsdokument verzeichnet sind, zu verwenden. Werden diese Empfehlungen missachtet, muss der Halter mögliche gravierende Folgen selbst verantworten.
In der Praxis bedeutet dies, dass der Motorradfahrer bei den Reifenherstellern nach Reifenfreigaben suchen muss, wenn er die Reifen der Homologation nicht verwenden will.

Grundsätzlich hat sich an der bislang geübten Praxis wenig geändert. Wenn der Fahrzeughersteller bezüglich Reifenauswahl Einschränkungen vorsieht, soll sich der Motorradhalter wie bisher vor der Umrüstung auf ein abweichendes Reifenmodell, das in den Papieren nicht aufgeführt ist, für dieses Modell eine Unbedenklichkeitserklärung oder auch Reifenfreigabe von Motorrad- oder Reifenhersteller beschaffen. Diese Bescheinigungen müssen bei Motorradfahrten mitgeführt werden.


In der Hoffnung Ihnen damit geholfen zu haben,

verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen ...



Ach ja, ich bin EU-Ausländer und die juristische Einschätzung stammt von Dezember 2013... :wink:

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