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BeitragVerfasst: Mi 8. Apr 2020, 14:13 
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Hallo zusammen,

Ich habe meinen Vergaser nach 10 Jahren Standzeit gereinigt
Nach einigen Stunden im Ultraschallbad, habe ich die Leerlaufdüsen noch einmal Manuell reinigen müssen, aber soweit mir ersichtlich ist jetzt alles frei, was man sehen kann. Alles ist leichtgängig.
Nun läuft die im Leerlauf gut.

Wenn ich beschleunige, läuft sie untenrum soweit gut.
Ab ca 4000 rpm geht die Leistung zurück, und ist ab ca 6000 - 7000 rpm schlagartig wieder da. Danach hat sie auch gut Leistung und läuft gut.
Wenn ich im stand vollgas gebe, verhält es sich ähnlich.
Bis 6000 dreht sie gut hoch, dann geht die drehzahl etwas runter, und danach wieder hoch.

Leerlaufschraube ist auf ca 2.25 gedreht.

Ich habe an die Schieber gedacht, aber die waren bei Einbau eigentlich leichtgängig. Der Schlauch mit filter für den Umgebungsdruck habe ich nicht drauf. Kann es das sein ? Eigentlich ja nicht.



Hat einer ne Ahnung woher das kommen kann


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BeitragVerfasst: Mi 8. Apr 2020, 16:41 
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Bei "einige Stunden im Ultraschallbad" bin ich etwa so zusammengezuckt, als hättest Du geschrieben "Ich habe mein Frühstücksei einige Stunden gekocht und es ist immer noch hart!"

Wenn ich Vergaser schalle, zerlege ich sie komplett (macht bei der PC34 etwa 200 Einzelteile) und die am längsten zu schallenden Teile, nämlich Gehäuse ohne verzinkte Stahlteile, bleiben zehn, maximal 15 Minuten im Bad. Man kann Teile durchaus im Bad zerstören, meine alte Vergaserbatterie (vom Hamburger Vertragshändler "totgeschallt"), liegt hier noch tiefschwarz als Mahnmal im Regal :o Und die waren sicher nicht "einige Stunden", sondern maximal eine im Bad...was schon viel zu lange ist. Deine Dichtungen sind hinterher Undichtungen...

Natürlich kommt es auch auf den "Badezusatz" an; ich verwende Tickopur Vergaserreiniger mit etwa 50-100 ml auf 5 Liter Wasser.

Leerlaufdüsen kosten mich etwa drei, vier Euro, wenn die selbst nach so einer Gewaltreinigung noch zu sind: Mülltonne, neu kaufen (http://www.motorradbay.de)
Die Düsen sind aber nur die halbe Miete, es gibt drei Bypasskanäle, die tatsächlich oft manueller Reinigung mit passenden Düsenreibahlen (und nicht mit Bohrer und Tüddeldraht) bedürfen. Diese Kanäle werden im Anschluss mit Druckluft auf Durchgang getestet. "Sehen" kannst Du einen verstopften Bypasskanal nicht. Zusätzlich müssen die Düsennadeln mit Nevr Dull oder einem Öllappen von Ablagerungen befreit werden.

Der Sekundärluftfilter ist nur dazu da, Eindringen von Schmutz bei Druckausgleich der Vergaser zu vermeiden und wirkt sich nicht auf das Gemisch aus. Solange der Schlauch nicht zugehalten wird, passiert nichts.

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Viele Grüße, Micha

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BeitragVerfasst: Mi 8. Apr 2020, 21:09 
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Flyingbrick hat geschrieben:
Bei "einige Stunden im Ultraschallbad" bin ich etwa so zusammengezuckt, als hättest Du geschrieben "Ich habe mein Frühstücksei einige Stunden gekocht und es ist immer noch hart!"


Der Vergaser war leider extrem dreckig, und hat erst nach 1.5 Stunden schallen vernünftig ausgesehen. Insgesamt lag er ca 3 Stunden im Bad, da ich nicht immer daneben stand, um es neu zu starten .

Flyingbrick hat geschrieben:
Wenn ich Vergaser schalle, zerlege ich sie komplett (macht bei der PC34 etwa 200 Einzelteile) und die am längsten zu schallenden Teile, nämlich Gehäuse ohne verzinkte Stahlteile, bleiben zehn, maximal 15 Minuten im Bad.


Ich hab ihn nicht soweit zerlegt. Möchte die Drosselklappen nicht umbedingt entfernen. Auch wenn ich weiß dass es sinnvoller wäre.


Flyingbrick hat geschrieben:
Man kann Teile durchaus im Bad zerstören, meine alte Vergaserbatterie (vom Hamburger Vertragshändler "totgeschallt"), liegt hier noch tiefschwarz als Mahnmal im Regal :o Und die waren sicher nicht "einige Stunden", sondern maximal eine im Bad...was schon viel zu lange ist. Deine Dichtungen sind hinterher Undichtungen...

Natürlich kommt es auch auf den "Badezusatz" an; ich verwende Tickopur Vergaserreiniger mit etwa 50-100 ml auf 5 Liter Wasser.


Ich verwende auch Tickopur, da verfärbt sich garnichts, und totschallen habe ich da auch noch nicht erlebt, und einen vergaser hatte ich mal eine Woche darin vergessen :nix:

Flyingbrick hat geschrieben:
Leerlaufdüsen kosten mich etwa drei, vier Euro, wenn die selbst nach so einer Gewaltreinigung noch zu sind: Mülltonne, neu kaufen (http://www.motorradbay.de)


Die waren bei mir nach einmal mechnisch durchstoßen (sehr sehr feiner draht) und danach spülen auch wieder einwandfrei

Flyingbrick hat geschrieben:
Die Düsen sind aber nur die halbe Miete, es gibt drei Bypasskanäle, die tatsächlich oft manueller Reinigung mit passenden Düsenreibahlen (und nicht mit Bohrer und Tüddeldraht) bedürfen. Diese Kanäle werden im Anschluss mit Druckluft auf Durchgang getestet. "Sehen" kannst Du einen verstopften Bypasskanal nicht. Zusätzlich müssen die Düsennadeln mit Nevr Dull oder einem Öllappen von Ablagerungen befreit werden.


Hier wird es interessant. Kannst du mir genauer sagen wo die Kanäle sind, dass ich diese prüfen und reinigen kann.


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BeitragVerfasst: Mi 8. Apr 2020, 22:13 
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Ja, dann kann ich Dir wirklich nichts mehr beibringen.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2020, 20:45 
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Flyingbrick hat geschrieben:
Ja, dann kann ich Dir wirklich nichts mehr beibringen.


Doch, welche Kanäle du meinst und wo die sind.


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