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 Betreff des Beitrags: Vergasereinstellung und Düsenwahl
BeitragVerfasst: Sa 22. Feb 2020, 18:56 
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Hallo ihr Lieben,

Vorweg: Meine Hornet ist via Drosselblenden im Ansaugtrakt auf 48ps getrosselt.

Ich hab folgendes Problem.. in meiner Hornet waren folgende Düßen verbaut (von 1-4) 105,108,108,105.
Nun lief sie damit massiv zu fett, sodass ich nach 200 Km einen Ölwechsel machen musste, da ich Benzin im Öl hatte. Zündkerzen kohlrabenschwarz..
Habe mir nun das Dynojet VergaserKit gekauft. Gibt es Jemanden, der idealerweise einen Mivv X-cone drauf hat und eine der mitgelieferten Düsengröße verwendet? Hab mal die 102-er getestet (Empfehlung von Dynojtet) und da ist sie zu mager (dreht maximal bis 6.500).

Und zur zweiten Frage: Hat jemand einen Tipp um im eingebauten Zustand an die Leerlaufegemischschrauben zu kommen? Im Werkstatthandbuch wird ein Spezialwerkzeug empfohlen, welches ich aber im Internet nirgends finden kann. Bin heute komplett an diesen Schrauben verweifelt.

Lg. David


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BeitragVerfasst: Sa 22. Feb 2020, 20:05 
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Hallo David,

das hat weder mit den Düsen noch den Gemischschrauben etwas zu tun. Vermutlich ist der Benzinhahn defekt und das Benzin läuft über die Unterdruckleitung in den Ansaugstutzen. Weniger wahrscheinlich sind defekte Schwimmernadelventile.

Leitsatz Nummer eins: Bitte NIE Bedüsung oder Einstellung ändern, ohne sich (und zwar wirklich) mit Vergasern auszukennen. Die Standardbedüsung wie angegeben passt gut und ist nicht für schwarze Kerzen (und schon gar nicht Öl im Benzin) verantwortlich.

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BeitragVerfasst: Sa 22. Feb 2020, 20:37 
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Hat wohl eher damit zu tun......

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Jochen


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BeitragVerfasst: Sa 22. Feb 2020, 21:09 
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Hallo Micha,

Beides kann ich leider ausschließen, da ich um es zu testen den Unterdruckschlauch zum Benzinhahn gehend kurzzeitig durch einen durchsichtigen ersetzt habe. Und es sind auch alle Schwimmernadelventile (zumindest Optisch) in Ordnung. Wenn zuviel Sprit in den Brennraum gelangt, läuft es doch an den Wänden runter und gelangt so ins Öl oder irre ich mich da?

LG David


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BeitragVerfasst: So 23. Feb 2020, 18:42 
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Eine Düse lässt dann Sprit durch, wenn er angefordert wird -durch den Unterdruck des Motors.
Würdest Du jetzt die 105/108er Düsen herausschrauben und das Fünfmillimeter-Gewindeloch ohne Düse lassen, könnte ich Deiner Überlegung folgen. Dann würde wohl so massiv viel mehr Sprit kommen, dass der Motor ihn nicht mehr verbrennen könnte und er an der Zylinderwand herunter liefe. Nur würde er dann nicht mehr laufen und die Kerzen könnten nicht schwarz werden.

Du hast die serienmäßige Bedüsung da drin, bei jeder anderen Hornet läuft das perfekt und bei Deiner die letzten 15 Jahre auch. Und über Nacht haben die Düsen den Schlund weeeiiit aufgerissen und lassen nun Sturzbäche an Benzin durch? Und das behebst Du entweder durch Tausch der (Volllast-)Hauptdüsen oder durch Verdrehen der (Leerlauf)-Gemischschrauben? Du baust gerade zu dem bestehenden Problem weitere ein.

David, ich habe Hunderte dieser Vergaser in den letzten zwölf Jahren auf dem Tisch gehabt...und sie liefen hinterher gut. Aber ich habe das auch gelernt.

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BeitragVerfasst: Fr 28. Feb 2020, 21:05 
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Also falls Jemand mal das gleiche Problem haben sollte :
Es waren nicht die Hauptdüsen sondern die Leerlaufdüsen die durch den vorherigen Mechaniker (****) scheinbar aufgebohrt wurden. Jedenfalls waren die massiv zu groß. Leerlaufdüsen wurden jetzt von Honda getauscht, die Leerlaufgemischschrauben eingestellt und die Vergaser synchronisiert und das Problem ist weg. Sie läuft super, verbraucht deutlich weniger und es gelangt kein Sprit mehr ins Öl(jedenfalls nicht nach den 200km, die ich heute gefahren bin).

Lg David


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BeitragVerfasst: Fr 28. Feb 2020, 21:38 
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Ein Mechaniker, der Leerlaufdüsen aufbohrt :gruebel:

Dem gehört die Konzession entzogen

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Jochen


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BeitragVerfasst: Fr 28. Feb 2020, 22:03 
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Leerlaufdüse (Standardgröße 38 = 0,38 Millimeter) einer CB500, die jemand auf 1,5 Millimeter aufgebohrt hat (Bohrer in der Düse nur, um den aktuellen Durchmesser zu zeigen, ich war es nicht).

Bild

Zum Vergleich: die Hauptdüse der CB hat 125er Maß. Also lief ein Zylinder mit 0,38 mm (Leerlauf), der andere mit 1,50 mm (Vollgas +20%).

Der Name der Werkstatt, die das war, ist mir bekannt (der Motorradbesitzer, 80 Jahre alt, hat das Motorrad da regelmäßig warten lassen...)

Das Bild stammt aus meinem persönlichen Gruselkabinett, daneben übrigens eine Leerlaufgemischschraube, die festgegammelt und abgerissen war und die ich mit einem Torxeinsatz entfernen musste. Auch nicht schön...

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BeitragVerfasst: Fr 28. Feb 2020, 23:13 
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Ich kann einfach beim besten Willen nicht nachvollziehen, was in den Köpfen solcher "Mechaniker" vor sich geht.
Wenn man den Durchsatz von 0.38 auf 1.5 anhebt, dann muss doch auch einem absoluten Laien (was sie ja beide angeblich nicht sind) klar sein, dass das nicht funktionieren kann..
Im wahrsten Sinne des Wortes gruselig.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

LG David


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BeitragVerfasst: Sa 29. Feb 2020, 00:11 
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Warum sollte man überhaupt auf die Idee kommen eine Düse aufzubohren? Sollte eine Düse zu klein sein (warum auch immer) dann nimmt man eine entsprechend größere.
Eine Leerlaufdüse auf ein Maß überhalb einer Hauptdüse zu vergrößern entbehrt dann jeglicher Logik.
Überhaupt gibt es wenig Gründe die bedüsung eines vergasers zu ändern. Die Teile sind auf den jeweiligen Motor abgestimmt und laufen so wie sie sind richtig.


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BeitragVerfasst: Sa 29. Feb 2020, 15:56 
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Die Denkweise in Kürze:
Düse ist verstopft, Motor läuft nicht mehr
Jetzt könnte man ein Ultraschallbad benutzen, oder eine passende (!) Düsenreibahle.
Aber wer hat so etwas schon? (ich...)
Also wird das kleinstmögliche Prokelgerät genommen. Der Halbprofi hat vielleicht wenigstens noch eine alte, dünne Spiralfeder oder einen einzelnen Draht einer Bowdenzugseele. Alle anderen ("Düse ist Düse, Hauptsache, Loch in der Mitte!) holen sich einen "kleinen" Bohrer aus der Kiste, wahrscheinlich, ohne auch nur zu ahnen, dass auch der kleinste Bohrer in Vergasermaßstäben ein absolutes Monsterteil ist.

Und hurra, der Bock läuft wieder, zwar wie ein Sack Nüsse, aber er läuft...wieder alles richtig gemacht!

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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2020, 02:29 
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Das macht vielleicht irgend einer daheim so, aber bestimmt kein Zweiradmechaniker. Und selbst als Laie sucht man sich doch wohl eher irgend einen Draht als da ein Loch zu bohren :o


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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2020, 16:46 
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Zumal in dem genannten Fall ja nur eine von zwei Düsen so aufgebohrt wurde...ich kann Dir nicht sagen, was der gelernt hat, der den Bohrer angesetzt hat, nur, wo er arbeitet.

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BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2020, 09:19 
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einfach denkweise: "ich habe hier nur den bohrer" ::-

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Stress entsteht, wenn das Gehirn einem verbietet, jemanden in den Arsch zu treten, der es eigentlich verdient hat!


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BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2020, 12:01 
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Anzeigenjargon wäre dann:
"Motor läuft, Vergaser muss noch eingestellt werden", ergänzt durch "TÜV abgelaufen, kommt aber bestimmt so durch" :lol:

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