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Hornet 600
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Autor:  Mutzhunter94 [ Mi 3. Apr 2019, 09:05 ]
Betreff des Beitrags:  Hornet 600

Hallo liebe Gemeinde,

ich wollte euch nur mal ein paar Bilder eines Motorschadens zeigen.


Grund dafür war dass der Kolbenbolzen gebrochen ist (wie auf den Bildern zu sehen ist - Materialermüdung? .)... Danach hat das Pleuel durch den Kolben geboxt :laugh:

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Gruß Mutzi

Autor:  regest [ Mi 3. Apr 2019, 10:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

bekanntes Problem...ne im Ernst, ich glaub du bist der erste, der sowas, bei der Laufleistung, hat.

Autor:  derpinguin [ Mi 3. Apr 2019, 10:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Irgendwas ist da faul. Der Bock hat mehr gestanden als gefahren, du hast ihn selbst von der Jahren mit 3000km weniger gekauft, also auch nicht wirklich bewegt.
Deine Jahresfahrleistung reiße ich auf der Hornet pro Monat ab.
Weiterhin sagst du, dass du die Ölwechsel eingehalten hast. Die sind alle 6000km fällig, d.h. Du hättest im besten Fall einen gemacht. Was sollen „die Wechsel“ also sein?
Ein derartiges Problem ist hier bisher noch nie aufgetaucht. Materialermüdung müsste bei anderen Hornets auch schon aufgetreten sein. Die meisten hier sind deutlich mehr gefahren und manche sind auch älter.
Das ist wohl eher schlechte Wartung und/oder schlechter Fahrstil, der den defekt begünstigt hat.

Autor:  regest [ Mi 3. Apr 2019, 10:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

derpinguin hat geschrieben:
Die sind alle 6000km fällig


Sind glaub ich alle 12000, zumindest nach dem Werkstatthandbuch.
Aber auch wenn da außer der Erstinspektion noch nie ein Ölwechsel durchgeführt wurde, ist das nicht normal :nix:
Ich geh mal stark von einem Materialfehler aus, wofür auch das Schadensbild spricht.

Autor:  Mutzhunter94 [ Mi 3. Apr 2019, 10:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

derpinguin hat geschrieben:
Irgendwas ist da faul. Der Bock hat mehr gestanden als gefahren, du hast ihn selbst von der Jahren mit 3000km weniger gekauft, also auch nicht wirklich bewegt.
Deine Jahresfahrleistung reiße ich auf der Hornet pro Monat ab.
Weiterhin sagst du, dass du die Ölwechsel eingehalten hast. Die sind alle 6000km fällig, d.h. Du hättest im besten Fall einen gemacht. Was sollen „die Wechsel“ also sein?
Ein derartiges Problem ist hier bisher noch nie aufgetaucht. Materialermüdung müsste bei anderen Hornets auch schon aufgetreten sein. Die meisten hier sind deutlich mehr gefahren und manche sind auch älter.
Das ist wohl eher schlechte Wartung und/oder schlechter Fahrstil, der den defekt begünstigt hat.


Also man sagt ja alle xxx km oder 2 Jahre (Öl altert auch). Ich hab das Öl 2 mal frisch gemacht in der Zeit...

Für meine Vorbesitzer kann ich natürlich nicht sprechen :wink:

Autor:  Alrik [ Mi 3. Apr 2019, 10:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Die ganzen Vorhaltungen vom schlechtgelaunten Schwimmvogel lass ich mal unkommentiert.
Ich würde einfach mal sagen: Pech gehabt, so blöd wie das auch klingen mag. Ich bin in diesem Forum seit 2007 und ich kann mich nicht erinnern, hier mal von so nem Schaden gelesen zu haben. Echt ärgerlich.

Autor:  derpinguin [ Mi 3. Apr 2019, 10:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

regest hat geschrieben:
derpinguin hat geschrieben:
Die sind alle 6000km fällig


Sind glaub ich alle 12000, zumindest nach dem Werkstatthandbuch.
Aber auch wenn da außer der Erstinspektion noch nie ein Ölwechsel durchgeführt wurde, ist das nicht normal :nix:
Ich geh mal stark von einem Materialfehler aus, wofür auch das Schadensbild spricht.

Ja, vertan, ich hatte die Regelintervalle im Kopf, Öl ist ja nur jedes zweite Mal dabei.
Dementsprechend macht die Aussage noch weniger Sinn in drei Jahren mehrere Ölwechsel gemacht zu haben.

Autor:  derpinguin [ Mi 3. Apr 2019, 11:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Mutzhunter94 hat geschrieben:

Also man sagt ja alle xxx km oder 2 Jahre (Öl altert auch). Ich hab das Öl 2 mal frisch gemacht in der Zeit...

Für meine Vorbesitzer kann ich natürlich nicht sprechen :wink:


„Man“ sagt so viel. Vorgabe ist alle 12tkm. Dass die Suppe schlecht wird vom rumstehen...naja. Wird sie bestimmt, aber nicht binnen so kurzer Zeit.
Das Problem ist wohl eher was vorher mit der Maschine war. Ob und wie da die Wartung eingehalten wurde weiß keiner. Und wie die Maschine gefahren wurde auch nicht. Kann gut sein, dass sie da einen Schaden von weg hat. Unzuverlässig oder mit bekannten Motorenproblemen hat die Baureihe jedenfalls nicht zu kämpfen.

Autor:  derpinguin [ Mi 3. Apr 2019, 11:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Alrik hat geschrieben:
Die ganzen Vorhaltungen vom schlechtgelaunten Schwimmvogel lass ich mal unkommentiert.
Ich würde einfach mal sagen: Pech gehabt, so blöd wie das auch klingen mag. Ich bin in diesem Forum seit 2007 und ich kann mich nicht erinnern, hier mal von so nem Schaden gelesen zu haben. Echt ärgerlich.

Welche Vorhaltungen? Reine Beobachtung aus der Beschreibung des Problems heraus.

Und warum hat diese Mittelalter-Foren-Software eigentlich keine Multi-Quote-Funktion?

Autor:  Alrik [ Mi 3. Apr 2019, 11:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Weil die scheiße is. :)

Autor:  Mutzhunter94 [ Mi 3. Apr 2019, 11:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Alrik hat geschrieben:
Die ganzen Vorhaltungen vom schlechtgelaunten Schwimmvogel lass ich mal unkommentiert.
Ich würde einfach mal sagen: Pech gehabt, so blöd wie das auch klingen mag. Ich bin in diesem Forum seit 2007 und ich kann mich nicht erinnern, hier mal von so nem Schaden gelesen zu haben. Echt ärgerlich.


Ich seh das auch unter der Rubrik Pech gehabt. Ändern lässt sich der Schaden sowieso nicht :bier:

Ich hatte mal kurz wegen undichter Wasserpumpe etwas Kühlmittel im Öl (Typisches alterungsproblem bei PC34 und PC36) und es auch gleich behoben (Neue Pumpe + Ölwechsel) als ich es beim Ölstand checken bemerkt hatte. Aber nach einem Schmierungsproblem sieht es auch nicht aus - also es sind nirgends Fresserspuren zu sehen.

Weiß jemand wie die Zündung gesteuert/justiert wird und ob eventuell Klopfen vorlag ?

Mfg

Autor:  RainerK [ Mi 3. Apr 2019, 12:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Ist auch zum ersten mal, dass ich soetwas sehe. Mach mal ein Foto vom Kolbenbolzen und der Bruchfläche, vielleicht ist da noch etwas zu sehen.

Aber so wie ich das einschätze hast Du da nichts falsch gemacht. Ich kann mir auch nichts vorstellen, was man falsch machen kann sodass der Kolbenbolzen bricht, ausser Du mchst was direkt am Kolbenbolzen. Vielleicht war die Oberflächenhärtung nicht OK, ... .

Einer von 10000 Kolbenbolzen ist halt defekt und geht an allen Kontrollen vorbei und bricht dann nach 100 mio Lastzyklen. Sollte eigentlich nicht sein und ist auch fast nie so. Deshalb kostet auch ein gebrauchter Motor nur 500,- also der Preis von zweieinhalb Tachoeinheiten.

Ich würde ein Foto an Honda schicken und sie dazu fragen. Auch wenn das Motorrad schon älter ist würde mich deren Meinung interessieren.

LG Rainer

Autor:  Flyingbrick [ Mi 3. Apr 2019, 15:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

derpinguin hat geschrieben:
Alrik hat geschrieben:

Und warum hat diese Mittelalter-Foren-Software eigentlich keine Multi-Quote-Funktion?

phpBB 3.0...from a land before time :razz:

Zur Technik:
Normalerweise fängst Du nach der zehnfachen Laufleistung etwa an, zwischen den Ölwechseln etwas nachzufüllen.
Normalerweise haben die Motoren das ewige Leben.
Und normalerweise explodieren Motoren nicht ohne Vorwarnung.

Mir ist mal ein (Zweitakt-)Motor der Guzzi 250TS nach 200 Metern blockiert. Da hatte der Vorbesitzer einen Kolbenbolzenclip in den Motor fallen lassen und, weil die ja nicht viel kosten, der Einfachheit halber gleich drin gelassen. Fand ich damals extrem schwach von Moto Guzzi und habe nie wieder eine gekauft.

Autor:  vertex [ Mi 3. Apr 2019, 17:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Ich hab mich jetzt erst mal für die Bilder im OP bedankt - krasses Ding! Höchst kurios :zustimm:

pinguin
Och, ich hab schon Leute getroffen, bei denen der Ölwechsel zur Auswinterung gehörte. Argument: Ein mal Anfang der Saison erledigt, dann brauchste dir nicht merken, wann er fällig is :laugh:

Flugstein
Wieso fandest du das schwach von Moto Guzzi? Die können ja auch nix dafür, wenn der Vorbesitzer den Motorblock als Ersatzteillager misbraucht. Oder hattest du in dem Kontext noch Kontakt mit Moto Guzzi, was da nicht steht? :gruebel:

Autor:  Flyingbrick [ Mi 3. Apr 2019, 20:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Kapitaler Motorschaden Hornet 600

Ich komme aus Ironien, kurz vor der sarkastischen Grenze... :razz:

Was ich sagen will:
Das Motorrad ist von 2003.
Wenn ich den Usernamen richtig deute, war der Threadersteller da neun Jahre alt.
Wie lange also gehörte dieses Motorrad einem oder mehreren Vorbesitzern?
Wie sind die gefahren, was haben die damit gemacht?
Hat sie vielleicht auch 200.000 km mehr runter und der Vorbesitzer hat den Tacho manipuliert?
Oder war in ihrem ersten Leben Stuntbike?
Man weiß es nicht. Aber klar ist, dass es schwach von Honda ist.
Und mit dem gleichen Selbstverständnis werfe ich Moto Guzzi die Reparatursünde meines Vorbesitzers vor :-?

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